Draghi un die chinesische Zentralbank

Letzte Woche die deutlichen Ansage vpm EZB Chef Mario Draghi, die Liquiditätsflutung der Märkte nötigenfalls länger aufrechtzuerhalten als bisher geplant. Wir erinnern uns: Eigentlich war der Ankauf von Anleihen bis zum September 2016 terminiert. Nun wird damit gerechnet, dass dieses Programm von Supermario im Dezember um ein Jahr verlängert wird. Liquidität, die wie ein Pflaster die Wundheilung schützen und die Schmerzen lindern soll. Die Heilung selbst, so Draghi, muss von den nationalen Wirtschaftsministerien vorangetrieben werden. Strukturreformen seien nach wie vor erforderlich, so Draghi.
Die chinesische Zentralbank hat den Zins um 0,25% auf 4,35% gesenkt. Gleichzeitig wurde die Einlagenverzinsung der Banken gleich um 0,5% gesenkt. Dieser Schritt wurde als Eingeständnis gesehen, dass die chinesische Konjunktur eben doch stärkere geldpolitische Unterstützung benötigt, als bislang von der zentralen kommunistischen Partei zugegeben wurde. Das Konjunkturwachstum war auf 6,9% gesunken, also unter die Zielgröße von 7% und viele Marktbeobachter halten die 6,9% für eine positiv manipulierte Zahl. In Wirklichkeit, so äußern sich derzeit einige westliche Wirtschaftsinstitute, könnte das Wachstum bereits deutlich niedriger liegen. Von 3-4% ist da die Rede, vereinzelt sogar von 1%.

Seitens Chinas kam nun das deutliche Signal, eine sogenannte “Harte Landung” der Konjunktur mit allen Mitteln zu vermeiden. Und wie immer, wenn die Notenbanken stützend in die Konjunkturentwicklung eingreifen, jubeln die Finanzmärkte. Der Shanghai-Aktienindex ist in Folge dieser Entscheidung um 4,25% angesprungen.

Supermarios Liquiditätsflutung sowie der Konjunkturstimulus in China sind für Deutschlands Exportindustrie hervorragende Meldungen. Entsprechend verzeichnete gerade der DAX einen besonders großen Kurssprung in letzterr Woche, den größten seit 2011.

Yellen oder Draghi: Wer gibt im Dezember den Ton an?

Sowohl Mario Draghi, Chef der Europäischen Zentralbank (EZB), als auch Janet Yellen, Chefin der US-Notenbank Federal Reserve (Fed), treffen die Entscheidung über den jeweiligen Leitzins. Dabei kämpfen sie unter anderem auch um die schwächste Währung, um die eigene Wirtschaftszone zu stärken. Die Entscheidung der Fed im September, ihre Leitzinsanhebung aufzuschieben, hatte dazu beigetragen, den Dollar gegenüber dem Euro zu drücken. Das wiederum führte zu einer Verteuerung der Exporte aus dem Euroraum, während sich die Importe verbilligen. Draghi war dadurch gezwungen, eine noch laxere Geldpolitik beim nächsten EZB Ratstreffen am 3. Dezember in Erwägung zu ziehen.
“Das von der EZB gesetzte Signal macht eine Fed- Zinserhöhung im Dezember weniger wahrscheinlich, indem es den Dollar gegenüber dem Euro wieder aufwerten lässt und zu einer Anspannung der Lage an den US-Finanzmärkten führt”.

Strafzinsen sind der sichere Weg in den Super-GAU- Die weltweiten Notenbanken sind die Ursache aller Probleme

Vielen Anlegern dämmert es zusehends, dass die EZB in den nächsten Jahren noch viel mehr Geld drucken wird als bislang erwartet, womit die Zinsen tief in den negativen Bereich gedrückt werden. Diese Politik hat verheerende Nebenwirkungen. Die Notenbank FED hat eingeräumt, dass sie bei der Entscheidung über geldpolitische Maßnahmen stark auf die Entwicklung am Finanzmarkt schaut. Investoren haben das Signal sehr gut verstanden: Zinserhöhungen sind absolut kein Thema, vielmehr könnte schon bald ein neues QE-Programm kommen und zusätzlich Strafzinsen. Zudem setzen die Investoren darauf, dass die EZB schon bald ihr Gelddruckprogramm verlängern oder aufstocken könnte.
Die EZB dürfte mit Hochdruck darüber nachdenken, dass Gelddrucken von aktuell 60 Mrd. Euro monatlich kräftig aufzustocken, beispielsweise auf 100 Mrd. Euro. Gleichzeitig kann die EZB noch weiter an der Zinsschraube drehen. Der Leitzins liegt aktuell bei 0,05 Prozent, während der Einlagenzins bei minus 0,2 Prozent liegt. Die Banken müssen der EZB also 0,2 Prozent für das Geld bezahlen, das die Banken bei der EZB parken. Die EZB könnte die Strafzinsen von 0,2 Prozent noch viel tiefer in den negativen Bereich senken, in einem ersten Schritt beispielsweise auf minus 0,5 Prozent und später auf minus ein Prozent. Diese Belastung dürften die Banken daraufhin auch an die Privatkunden weitergeben, womit ihnen Strafzinsen drohen. Draghis Politik hätte außerdem zur Folge, dass die Zinsen für deutsche Staatsanleihen noch viel tiefer sinken werden. Derzeit liegen sie bei zweijährigen Papieren bei minus 0,25 Prozent, bei fünfjährigen bei Null und bei zehnjährigen bei 0,6 Prozent.
Das wäre eine immer bittere Pille für die deutschen Sparer, war doch das Volumen an Bargeld, Termin- und Spareinlagen zuletzt auf 2,01 Billionen Euro gestiegen. Mit ihrer Politik ermöglicht es die EZB Ländern wie Frankreich, Italien und Spanien aber, sich zu viel zu niedrigen Zinsen zu finanzieren, und die schon seit Jahren überfällige Haushaltskonsolidierung weiter zu verschieben. Wenn ein System aber nur durch immer niedrigere Strafzinsen– und damit der Pervertierung aller wirtschaftlichen Gesetze – am Leben gehalten werden kann, sollte man so ein System am Leben halten?
Anleger sollten den weltweiten Aktienmarkt weiter genau im Auge behalten. Wenn die Investoren das Vertrauen in die Notenbanken irgendwann verlieren, wird die größte Blase aller Zeiten platzen. Das wird dramatische Folgen für die Weltwirtschaft haben.
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Der Ölpreis könnte steigen und wird damit automatisch die niedrige Inflationsrate anheben und somit den Druck von der Fed nehmen, möglichst schnell den Leitzins mehrmals anzuheben. Zudem kommen positive Konjunktursignale aus China. Gleichzeitig bleibt der US-Arbeitsmarkt schwach, was der Fed als weiteres Argument für niedrige Zinsen dienen kann. Und das Damoklesschwert einer weltweiten Auto-Abgas-Verschwörung wurde letzte Woche widerlegt.

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Gallus :Schweizer Immobilien- Pensionskassen greifen zu:

“Investitionen in Schweizer Immobilien erhöhen das Renditepotential und senken das Risiko in den Portfolien der Vermögensverwalter” ist denn auch die übereinstimmende Meinung von KPMG und Credit Suisse. Aus diesem Grund erhöht die Zielgruppe der institutionellen Investoren ihren Immobilienanteil nachweisbar beständig. Einen Engpass stellt hier lediglich das vorhandene Angebot dar. “Insofern ist die vorhandene Projektpipeline unserer Partner die Goldader unseres Geschäfts”, so Bauer. Den kompletten Artikel finden Sie in der Anlage (Finanzwelt Online…).

Deutsche Landesbanken wollen EZB ihre Risiko-Papiere unterjubeln- Rückendeckung von Schäuble

Die deutschen Landesbanken wollen neue Sicherheiten schaffen, um sich leichter finanzieren zu können. Dazu wollen sie unbesicherte Schuldentitel leichter als Sicherheit bei der EZB hinterlegen können. Unterstützung kommt aus Berlin: Die Beamten von Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble haben dem Bundestag einen entsprechenden Änderungsvorschlag für das geplante Bankenabwicklungsgesetz vorgelegt. Konkret ist eine Lockerung der geplanten Rangfolge von unbesicherten Schuldtiteln im Falle einer Bankeninsolvenz geplant.
“Die neue Regelung sollte so ausgestaltet werden, dass unbesicherte Schuldscheine EZB-fähig sind.”

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Leitzins im Euroraum bleibt auf Rekordtief von 0,05 Prozent Juli 16, 2015

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US-BÖRSEN SIND ZURZEIT DIE GRÖSSTE GEFAHR

Der Weltleitbörse in den USA scheint zurzeit ein wenig die Luft auszugehen. So ist der Dow Jones zuletzt auf den tiefsten Stand seit Anfang Februar zurückgefallen, womit er inzwischen fast 1.000 Punkte unter seinem am 19. Mai generierten Allzeithoch notiert.
Ob j der DAX auch ohne Unterstützung aus New York einen neuen Höhenflug einleiten kann, ist unsicher. Umso wichtiger erscheint es mir daher zurzeit die Entwicklung in den USA genau im Auge zu behalten. Denn kommt es hier zu einer Entspannung, würde das auf den DAX wohl wie ein Befreiungsschlag wirken. Dabei könnte ausgerechnet eine erste Leitzinsanhebung durch den Offenmarktausschuss (FOMC) der Fed am 17. September zu einer solchen Entspannung führen. Denn damit wäre die Katze endlich aus dem Sack, und die Anleger könnten aufhören über den Termin der ersten Leitzinsanhebung zu spekulieren. Zumal die Fed damit auch das Signal aussenden würde, dass sie die US-Konjunktur trotz des starken US-Dollar für stark genug hält Zinserhöhungen zu verkraften

Leitzins im Euroraum bleibt auf Rekordtief von 0,05 Prozent

Die Europäische Zentralbank (EZB) hält an ihrer Politik der extrem niedrigen Zinsen fest. Wie erwartet beschloss der EZB-Rat in Frankfurt, den Leitzins im Euroraum auf dem Rekordtief von 0,05 Prozent zu belassen
Seit März versuchen die Währungshüter, die Konjunktur und den Preisauftrieb zusätzlich mit einem gewaltigen Kaufprogramm anzuschieben: Monatlich 60 Milliarden Euro sollen in Staatsanleihen und andere Vermögenswerte investiert werden, insgesamt 1,1 Billionen Euro bis September 2016. Bis zum 10. Juli hat die EZB in diesem Rahmen allein Staatsanleihen im Gesamtvolumen von rund 216 Milliarden Euro erworben.
Das frische Geld kommt im Idealfall über Geschäftsbanken in Form von Krediten bei Unternehmen und Verbrauchern an. Das könnte Investitionen und Konsum anschieben und so die Konjunktur in Schwung bringen und die Inflation anheizen.
Die Teuerung im Euroraum ist jedoch weiterhin weit vom EZB-Ziel von knapp unter 2,0 Prozent entfernt. Im Juni sank die jährliche Inflationsrate im Euroraum nach Zahlen von Eurostaat vom Donnerstag sogar wieder von 0,3 Prozent im Vormonat auf 0,2 Prozent. Noch im Januar hatte ein Minus von 0,6 Prozent Sorgen vor einer Deflation – also einem Preisverfall auf breiter Front – geschürt.

Griechenland

Wir nähern uns einem weiteren großen Showdown, und wir dürfen erwarten, dass je nach Resultat die Aktienmärkte kurzfristig reagieren werden.

1. Verhärtete Fronten, Griechenland verlässt die EU,
2. eine neue Strukturierung der Griechenland-Hilfen, oder
3. faule Kompromisse auf beiden Seiten.

Ich glaube nicht, dass Griechenland die EU verlassen wird. Sollte dies dennoch geschehen, so ist ein DAX-Rutsch bis auf 10.000 Punkte möglich. Anschließend jedoch würde sich das verkleinerte, aber gesundete Europa aufrappeln, und der DAX dürfte dann seine Rallye fortsetzen.

Das zweite Szenario ist sehr schwer möglich. Es ist der Wunsch der Griechen, die europäischen Strukturen aufzubrechen, da man sie als überkommen und nicht passend sieht. Doch Griechenland ist in meinen Augen in einer zu schwachen Position, um diesen großen Wurf durchzusetzen. Sollte es dennoch dazu kommen, so wird es große Unsicherheit über die genaue Ausgestaltung der EU in der Zukunft geben, und internationale Anleger würden fluchtartig ihr Kapital abziehen, der DAX könnte nochmals unter 11.000, vielleicht bis 10.500 Punkte fallen.

Vermutlich werden wir jedoch wieder faule Kompromisse bekommen, das Problem wird weiter in die Zukunft getragen. Das könnte auch bedeuten, dass Syriza sich von ihren harten Forderungen verabschiedet und es anschließend zu Neuwahlen in Griechenland kommt. Gleichfalls könnte das bedeuten, dass Griechenland Kapitalverkehrskontrollen, ggfls. eine zweite Währung einführen muss, um den Kapitalabfluss zu stoppen. Dieses Szenario würde den DAX kurzfristig beflügeln, die 12.000 Punkte wären wieder in Sicht. Doch ein Anstieg zu neuen Allzeithochs wäre vor dem Hintergrund eines solchen faulen Kompromisses vorerst kaum zu erwarten.