Bankenkrise -Finanzkrise

Erneut sind es die Banken, die die Finanzkrise in Europa auf die Tagesordnung setzen. Wie bereits in der vorherigen Mail geschrieben, sind es die italienischen Institute. Sie schieben faule Kredite in Höhe von 367 Milliarden Euro vor sich her, die nicht mehr oder nicht regelmäßig von den Kreditnehmern bedient werden. Das ist kein Pappenstil, sondern bedrohlich für Italien und die gesamte Eurozone.
Denn dies entspricht rund 22 Prozent aller Kredite, die italienische Banken an ihre Kunden ausgereicht haben. Deutsche Banken rechnen in ihrer Kalkulation mit Ausfällen von maximal 3 Prozent. Daran sieht man, wie groß die Probleme des Bankensektors in Italien sind. Doch nicht nur in Italien. Französische Banken haben ihrerseits italienischen Banken Kredite von über 200 Milliarden Euro gewährt.
Kommen die italienischen Banken in Schieflage, trifft es im gleichen Moment die französischen. Diesen Dominoeffekt fürchten die Regierungschefs und die Zentralbanker mit gutem Grund.
Der EZB-Chef wirft weiter und weiter, die Druckerpresse an!
Die Schulden weltweiten belaufen sich auf 300 Billionen Dollar !

Die “größte Gefahr für die EU” dieses Jahr ist nicht der Brexit

Während wir alle noch über den Brexit reden, blicken die Bankanalysten schon wieder voraus und haben längst eine größere Gefahr entdeckt: Das Referendum in Italien.
Die Briten haben sich vor zwei Wochen aus der EU gewählt, im Oktober stimmt Ungarn über die EU-Flüchtlingsquote ab und Österreich noch einmal über seinen Präsidenten.
Italien steht vor einer schweren Krise
Ebenfalls im Oktober werden die Italiener zur Wahlurne gebeten. Sie sollen über eine Reform des Parlaments abstimmen.
Dazu muss man wissen, dass Regierungschef Matteo Renzi sein eigenes Schicksal mit der Verfassungsreform verknüpft hat. Stimmen die Italiener gegen den Umbau des Parlaments, geht der Chef – und Italien dürfte in eine schwere Krise stürzen.
Älteste Bank der Welt ist quasi pleite
Und die wird für die EU vor allem eins: Teuer. Denn das schwächste Glied in Italiens Wirtschaft sind die Banken. Neun von ihnen fielen schon 2014 beim Stresstest der EZB durch und ausgerechnet diese sind jetzt nach dem Brexit-Referendum in bedenkliche Schieflage geraten.

IWF, geschäftsführende Direktorin Christine Lagarde, sieht Lebensversicherer in Gefahr

Wie gefestigt ist die deutsche Lebensversicherungs-Branche? Die Niedrigzinsen belasten die Konzerne, ein Ende der Niedrigzinsphase ist indes nicht abzusehen. Erste Versicherer geben bereits das Geschäft mit klassischen Lebensversicherungen auf.
Wären das nicht bereits genug schlechte Nachrichten für die Branche, schießt nun auch noch der Internationale Währungsfonds (IWF) eine Warnung hinterher. Wie tagesschau.de berichtet, äußerte sich der IWF in seinem aktuellen Bericht zur deutschen Finanzbranche ungewöhnlich deutlich zur Lage der Lebensversicherer in Deutschland. Diese sollten, so die konkrete Aussage, von der deutschen Finanzaufsicht, ganz besonders eng beobachtet werden. Angeschlagenen Unternehmen sollten harte Reformen verordnet werden, der Sicherungsfonds – der bei Pleite einspringt – müsse streng kontrolliert werden.
BaFin-Chef Felix Hufeld hatte bereits zuvor auf die problematische Lage einiger Versicherer hingewiesen und angekündigt, eine zweistellige Zahl von diesen, bei denen die Kapitaldecke bereits arg dünn geworden sei, „in Manndeckung“ nehmen zu wollen. Die Süddeutsche Zeitung berichtete damals, dass von der Manndeckung ungefähr 20 Unternehmen betroffen seien, die Zahl der Lebensversicherer mit Problemen jedoch höher sei.
Die Warnung des IWF sei auch als ein Alarmsignal für die Versicherten zu deuten, so tagesschau.de. Sie ließe sich so deuten, dass mancher Versicherer bald nicht mehr in der Lage sein könnte, ihre Versprechen auch einzuhalten. Hier hatten die Versicherer zuletzt Entwarnung gegeben.

EZB – Euro- Wirtschaftlage – Anlagemöglichkeiten

Der EZB-Rat hat am Donnerstag beschlossen, seine bisherige geldpolitische Ausrichtung beizubehalten. Die Notenbank wartet die Wirkung ihrer jüngsten Maßnahmen ab. Ihren Expansionsgrad wird sie 2016 noch steigern.
Euro-Hüter und EZB-Chef Mario Draghi schnürt Hilfspaket um Hilfspaket – und es nützt nichts.
Es könnte in den USA noch zu ein oder zwei Zinserhöhungen kommen, bis die Konjunktur wieder gewaltig stottert und die Aktienmärkte in den Keller gehen. Das Wachstum und die Finanzmärkte werden ja nur vom Geldkarussell am Leben gehalten. Weitere Zinserhöhungen werden das Wachstum im Keim ersticken.
Das wiederum werden die Notenbanken dann als Vorwand für neue Senkungen nutzen, und die Zinsen tiefer als je zuvor zu drücken. Würden sie die Zinsen weiter erhöhen, auch hier in der Eurozone, müssten reihenweise Staaten ihre Bücher auf den Tisch legen und Insolvenz anmelden – Griechenland etwa, oder Italien und Portugal.
Die Zinswende ist eigentlich nur ein kurzes Aufbäumen, nicht mehr als ein Intermezzo, bevor die Notenbanken wieder zu den Nullzinsen zurückkehren, um Staatspleiten zu verhindern.
Deutschland bleibt ein großer Profiteur des Euros, aber ist es nicht paradox, dass wir trotz der Rekordeinnahmen des Herrn Schäuble und der schwarzen Null nicht einen Euro unserer Schulden abgebaut haben? Wie können wir das dann überhaupt von Ländern wie Griechenland verlangen? Das sollte allen verdeutlichen, dass unser System am Ende ist. Schulden verschwinden nur durch Inflation, Währungsreform, oder Krieg. Obendrein ist unsere schwarze Null ja auch noch quersubventioniert, und dafür wird unsere Altersvorsorge ad absurdum geführt. Auf uns rollt eine Welle der Altersarmut zu. Temporär mögen wir Profiteur des Euros bleiben, aber das System ist nicht nachhaltig.

Kann oder sollte die Eurozone in ihrer jetzigen Form überhaupt bestehen bleiben? Eigentlich : ein ganz klares Nein. Aber die Politik wird weiterhin an ihrem Dogmatismus und Fanatismus bis zum bitteren und für uns teureren Ende festhalten. Die Demokratie war eines der ersten Opfer der Eurokrise, davon zeugt der Vormarsch extremer Parteien. Und ist es nicht paradox, dass es Ländern wie Italien und Griechenland nicht einmal unter der Lira und der Drachme so schlecht ging wie derzeit mit der Kunstwährung Euro? Wie viele Beweise brauchen Brüssel und Berlin noch, um zu sehen, dass der Euro ein gescheitertes Experiment ist. Der Euro eint nicht, sondern zerstört Europa, und unseren Wohlstand. Griechenland ist de facto pleite. Wenn die 300 Milliarden Euro an Steuergelder, die bislang in den Hilfspaketen für Griechenland geschnürt worden sind, wirklich dort angekommen wären, müsste dort doch Milch und Honig fließen. In Wirklichkeit wurden mit dem größten Teil des Gelds Banken gerettet vor allem in London, Paris und Frankfurt. Und solange Griechenland im Euro ist, wird das Land niemals wieder auf die Beine kommen.

Seit 2008 befindet sich der Euro auf der Intensivstation, und wird mit Geldspritzen am Leben gehalten. Und kein Politiker traut sich, den Schalter umzulegen. (Bankenmacht!) Das Schlimmste ist, dass wir alle für die gemeinsame Währung haften. Und je länger es dauert, umso kostspieliger wird es für uns Bürger.

Auch Strafzinsen werden kommen. Wir sehen schon deflationäre Tendenzen in Europa, und daher werden Strafzinsen kommen. Die US-Bank JPMorgan hat gar Strafzinsen von minus 4 bis 5 Prozent empfohlen. Es wird die Sparkonten der Bürger treffen, um das Geldkarussell der EZB und weitere, immer kürzer wirkende Rettungspakete zu finanzieren.
Selbst Helikoptergeld ist ja mittlerweile im Gespräch. Das ist aber nichts weiter als eine Bankrotterklärung der Notenbanken, ein Experiment, welches zum Scheitern verurteilt ist. Unsere Zinshüter sind verzweifelt und wissen nicht weiter. Es geht nur noch darum sich teuer Zeit zu erkaufen.
Wenn Super Mario morgen die Märkte mit 5 Billionen Euro flutet, kann der Dax natürlich auch auf 20.000 Punkte steigen, aber nachhaltig ist das nicht. Wir erleben gerade, dass die Notenbanken eine Blase nach der anderen kreieren, um den Wahnsinn am Leben zu erhalten.

Was gibt es noch für Anlagemöglichkeiten:

GIK 7, siehe hier die PDF-Dateien.

Zusätzlich haben Sie die Möglichkeiten an folgenden Informationsabende dabei zu sein:
Am 15.06.2016,
Beginn um 18:30 Uhr, Dauer ca. 1-2 Stunden
im Hotel Schempp; Hochstr. 74, 86399 Bobingen

Am 16.06.2016,
Beginn um 18:00 Uhr, Dauer ca. 1-2 Stunden
Gaststätte “Zum Franziskaner”, Residenzstraße 9, 80333 München
in der Zirbel Stube

am 17.06.2016,
Beginn um 18:00 Uhr, Dauer ca. 1-2 Stunden
Gaststätte “Zum Franziskaner”, Residenzstraße 9, 80333 München
in der Löwen Stube

TSO-DNL Vermögensanlagen schütten aktuell mehr als US-Dollar 4,8 Millionen aus erwirtschafteten Erträgen aus, siehe PDF Datei
Der bereits geschlossene TSO-DNL Fund III, LP das Objekt 56 Perimeter Center East verkauft hat. Die Anleger haben aus dieser Investition eine Gesamtrendite von ca. 20 % p.a. erhalten.
Nutzen Sie die Chance und platzieren Sie den TSO-DNL Active Property, LP noch bis zum 30. Juni 2016. Beachten Sie dabei bitte folgende Fristen: Der Posteingang der originalen Zeichnungsunterlagen bei der DNL in Düsseldorf muss spätestens am 04. Juli 2016 erfolgt sein.

Astoria Abfallverwertung ist bis zum 30.06.2016 zur Zeichnung möglich

Bei Fragen zu den Anlagemöglichkeiten oder einem Beratungswunsch können Sie mich jederzeit Kontaktieren,.

Öl

Dabei signalisiert der um 4,6% angestiegene Ölpreis eine Gesundung der Weltkonjunktur, oder? Nun, nein, nicht wirklich. Seit einiger Zeit ist der Ölmarkt ein Angebotsmarkt. Je höher die Ölförderung, desto niedriger der Verkaufspreis. Die OPEC-Staaten produzieren inzwischen zwar so viel wie nie zuvor, denn insbesondere der Iran fährt seine Ölförderung kontinuierlich weiter hoch. Aber Nicht-OPEC Länder wie beispielsweise die USA verzeichnen inzwischen stark rückläufige Fördermengen. Zum einen aufgrund der durch den niedrigen Ölpreis heruntergefahrenen niedrigeren Fracking-Aktivitäten, zum anderen aufgrund eines Waldbrandes in Kanada, der die dortige Ölförderung vorübergehend stilllegt.
Nach der Meldung über die unter’m Strich rückläufige Fördermenge bekam der Ölpreis Mittwoch Abend weiteren Auftrieb durch den Erdöllagerbestand in den USA, der überraschend ebenfalls rückläufig war.
Wenn der Ölpreis durch steigende Nachfrage steigt, dann ist das ein Zeichen für eine gesunde Weltwirtschaft. Derzeit steigt er jedoch aufgrund des rückläufigen Angebots, und das wird von Anlegern kritisch beäugt.

Prof. Dr. Eberhard Sandschneider, Freie Universität Berlin/Forschungsdirektor, Deutsche Gesellschaft für Auswärtige Politik.

am 03.05.2016 konnte ich mir den Vortrag von:
Prof. Dr. Eberhard Sandschneider, Freie Universität Berlin/Forschungsdirektor, Deutsche Gesellschaft für Auswärtige Politik.
“Geopolitik – politische Entwicklung in China, Russland und Nahost.” anhören.
Ich versuche in Kurzform seine Sichtweise Ihnen darzulegen:
Seine Aussagen:
Wir haben genügend Krisen; leben in einer paradoxen Welt; immer mehr Konflikte anstatt Kooperationen!
Die richtige Reihenfolge wäre, erst nach der Wirtschaftsleistung sein Land zu beurteilen und fördern, dann die Politik mit einbringen und zum Schluss erst das Militär. Es ist in Europa genau anders herum. In China können wir die richtige Reihenfolge erkennen.
Wir haben bei uns eine Instabilität und eine politische Unordnung.
In China ist Pragmatismus. Bei uns nicht: wir machen einfach eine Währung den Euro und springen dann in den Fluß, sprich gehen Baden. Wir sollten die gelbe Invasion nicht unterschätzen. Die Chinesen umgehen Krisen erfolgreich, Sie interessieren sich wie andere Länder/Menschen denken und haben dadurch die WIN WIN Konstellation.
In Rußland haben wir keine solide Wirtschaftspolitik, sondern nur eine militärische Macht. Gegenstück von China.
Nahost sitzt auf einem Pulverfass – hohes geopolitisches Risiko. Terroranschläge sind kurzfristig, beeinflussen aber heftig die Wirtschaft und die Politik.

Dann verändert in Zukunft stark die künstliche Intelligenz unser Leben, aber nicht unbedingt Positiv. Sie ersetzen u.a. die menschliche Arbeitskraft. Z. Bsp. der 3 -D – Drucker in der Gentechnik löst in der Zukunft eine medizinische Revolution aus. Künstliche Intelligenz wird soziale und politische Folgen nach sich ziehen.

Das Resümee : die Zukunft für uns wird nicht rosig, wenn wir nicht lernen umzudenken.

ÖL

Endlich. Der Ölpreis ist um 16% nach oben geschossen, der DAX konnte in der abgelaufenen Woche um 8,1% zulegen. Nachdem wir seit Jahresbeginn Woche für Woche heftige Kursverluste mit ansehen mussten, erfolgte nun eine heftige Gegenbewegung.

Die Gerüchte um das Treffen Russlands und Saudi Arabiens bewahrheiteten sich sodann mit einiger Verspätung. Die beiden Parteien beschlossen, ihre Fördermengen auf dem Januar-Niveau konstant zu halten.
Saudi Arabien und Russland sind die mit Abstand größten Ölförderländer, gefolgt von den USA. Nach China kommen dann Iran und Irak. Im Irak ist die tägliche Fördermenge in den vergangenen Jahren kontinuierlich angestiegen, irakisches Öl erobert sich immer mehr Marktanteile, sehr zum Leidwesen der anderen Ölförderländer. Und nun kommt der Iran hinzu, da die Sanktionen gegen den Iran nun aufgehoben wurden. Letze Woche liefen die ersten beiden vollbeladenen Öltanker im Iran aus, Ziel Europa.
Iran ist nun das Sorgenkind der Ölbranche: Der Iran wird sich mit seinen Öllieferungen Marktanteile zurückerobern. Da ohnehin schon zu viel Öl produziert wird und sämtliche Öl-Vorratsspeicher inklusive vieler Öl-Tanker, die vor Küsten vor Anker liegen, voll sind, steigt das Überangebot mit jedem Tag, an dem der Iran seine Infrastruktur weiter ans Netz anschließt. Die Öllagerung wird teuer, es ist absehbar, dass dieser ruinöse Preiskampf irgendwann Insolvenzen nach sich ziehen wird.
Direkt nach der russisch-saudischen Vereinbarung flog eine Delegation nach Teheran, um den Iran mit an Bord zu holen. Dies misslang jedoch. Wenig später ließ aber der Iran verlauten, dass man das Einfrieren der Ölfördermengen für einen richtigen Schritt halte. Immerhin: ein paar freundliche Worte, ohne jedoch eine Zusage zu machen, ob man selbst daran teilnehmen werde.
An den Ölmärkten wurden diese Entwicklungen als Zeichen gesehen, dass bei einem Ölpreis unter 30 USD/Fass WTI sogar verfeindete Staaten miteinander zu sprechen beginnen.
Neben dem Iran hat Brasilien inzwischen mit der Förderung des Tiefseeöls vor der eigenen Küste begonnen, und Kanada hat eine gut funktionierende Ölsand-Industrie. Eine schnelle Lösung des Überangebots an Öl ist ziemlich kniffelig, wenn nicht gar unmöglich.

Anlageninformationen

Mitte März dürfte Gallus 6 an den Start gehen.
Die Eckdaten bleiben:
– Anlagesumme ab 10.000€
– 2 Jahre Laufzeit
– 8%ige Verzinsung im Jahr mit vierteljährlicher Ausschüttung von 2%, abz. der Abgeltungsteuer.
– Projekt liegt wie gehabt in der Schweiz

Gegen Ende März erhalte ich vom Bauträger Reichenberger eine weitere Mezzanine/ Namensschuldverschreibung als Private Placement mit einer Anlagesumme von mindestens 25.000€. Die Laufzeit dürfte sich zw. 2-3 Jahre bewegen. Der Zins liegt zw. 7-8%p.a..

März/April ist wieder mit einem Containerdirektinvestmentangebot zu rechnen.

Bis Mitte des Jahres ist es noch möglich die Abfallverwertung in nur 8 Wochen zu zeichnen.

Bei TSO ist ebenfalls die Zeichnungsfrist bis Mitte des Jahres.

Alle weiteren Einzelheiten erfahren Sie über mein Büro!

Börse – Weltwirtschaft

EZB-Chef Mario Draghi “löst” die gigantischen Schuldenprobleme damit, indem er immer mehr Geld druckt.
Die Aussicht, dass die EZB bei der Sitzung am 10. März die Geldpolitik noch deutlich stärker lockert, hat den Aktienmarkt nur wenige Tage gestützt. Anschließend ist er wieder deutlich nach unten gedreht.

Gründe für den Kursrückschlag gibt es mehr als genug: eine US-Wirtschaft, die entgegen den Beteuerungen der „Experten“ bereits in der Rezession ist, eine sich abschwächende chinesische Wirtschaft, der Verfall des Ölpreises, die Abwertung des chinesischen Renminbi und der Börsencrash nicht nur in China. Viele Investoren haben daher nur eine Hoffnung: dass EZB-Chef Mario Draghi die Geldschleusen schon bald viel stärker öffnet und dass die verstärkte Euro-Schwemme den Aktienmarkt wieder nach oben treiben wird.

Ja, und gibt es auch noch Griechenland!

Sorge um weiter Bankenpleiten breiten sich aus?
Chinas Schuldenlawine ist beängstigend.
Im Jahr 2007 führte die Blase am US-Häusermarkt zum Zusammenbruch. Wird dieses mal der Auslöser vom hochverschuldeten chinesischen Unternehmenssektor ausgehen?

Rückt die Fed also von ihren vier Zinserhöhungen ab? Wird es Förderkürzungen am Ölmarkt geben? Anlegern sind solche Gerüchte nicht genug, um Vertrauen zu fassen.

Im Baltic Dry Verschiffungsindex sind keine Spekulanten am Werk, dort werden die tatsächlichen Tagesraten für die Anmietung von Ladekapazitäten auf Schiffen gezeigt. Und der Spotpreis für Ladefläche auf Schiffen ist so niedrig wie seit vierzehn Jahren nicht mehr. Von einer Trendwende kann hier also noch nicht gesprochen werden. Stand des Index: nur noch 298.

Das DAX-Tief im Rahmen der Euro-Schuldenkrise 2011 lag bei 5.000 Punkte. Um den DAX dorthin zu drücken müssten wir erneut eine Rezession sehen, also negative Wachstumsraten. Davon sind wir derzeit noch weit entfernt, und ich kann es mir derzeit auch nur sehr schwer vorstellen, dass sämtliche Wirtschaftsbereiche dermaßen stark einbrechen.
Insbesondere das Pokerspiel zwischen Fed und OPEC ist nicht gut, denn je länger die Fed an ihrer Zinsanhebungsabsicht festhält und je länger die OPEC ihre Fördermenge unverändert hoch belässt, desto größere Verwerfungen an den Märkten werden folgen.
Bei einem Ölpreis von 30 USD/Fass hingegen wird es schon sehr bald erste Pleiten geben sowie Ölförderländer, die auf dumme Gedanken kommen.

Eine schnelle Lösung mit anschließender Börsenrallye erwarte ich nicht. Vielmehr wird weiter gepokert, hier ein bisschen nachgegeben, um es dort wieder wegzunehmen und umwälzende, mutige politische Entscheidungen für eine bessere Aufstellung Europas sehe ich nicht.
Spannende Zeiten, könnte man sagen. Oder auch: Zermürbend, denn es bewegt sich nichts, was das Chaos beenden könnte. In diesen Zeiten gewinnt derjenige, der weniger verliert.

Darum sprechen Sie mit mir über Ihre Finanzen und Anlagen.