Fünf Zeichen für die nächste Weltwirtschaftskrise

Weil der weltweite Aktienmarkt in der Nähe des Allzeithochs notiert, äußern viele Experten die Überzeugung, dass mit der Weltwirtschaft alles in Ordnung sei. Nichts läge allerdings ferner der Realität. Vielmehr brodelt es unter der Oberfläche der Weltwirtschaft gewaltig. Es gibt etliche Anzeichen, dass sich die nächste Krise schneller nähern könnte als vielen Anlegern lieb ist
Wer sich die Bewegungen am Finanzmarkt anschaut, könnte den Verdacht bestärken, dass am „Markt“ kräftige Manipulationen laufen: So waren die Zinsen für zehnjährige Bundesanleihen von 0,59 Prozent zwischenzeitlich bis auf 0,76 Prozent hochgeschossen, ehe sie bei 0,58 Prozent geschlossen haben. Urplötzlich waren Käufer aufgekauft und hatten in großem Stil Anleihen gekauft. Entsprechend haben sich die Aktienmärkte in den USA und Deutschland erholt. Wenngleich der S&P500 in der Nähe des Rekordhochs notiert, gibt es etliche Anzeichen, dass sich der Aktienmarkt weit von den Fundamentaldaten entfernt hat und es gerade der US-Wirtschaft von Tag zu Tag schlechter geht. Inzwischen deuten etliche Anzeichen daraufhin, dass die Weltwirtschaft auf dem Weg in die nächste Krise ist.
US-Wirtschaft auf Rezessionskurs
Beim Blick auf die Weltwirtschaft geht immer der erste in die USA, ist sie doch mit weitem Abstand die größte Volkswirtschaft der Welt. Laut der ersten Schätzung für das Wirtschaftswachstum war die US-Wirtschaft im ersten Quartal zwar um annualisiert 0,2 Prozent gewachsen. Der annualisierte Wert wird berechnet, indem man die Veränderung gegenüber dem Vorquartal mit dem Faktor vier multipliziert. Weil das US-Handelsdefizit im März aber größer war als das Wirtschaftsministerium bei der ersten Schätzung für das Wirtschaftswachstum angenommen hatte, gehen Volkswirte inzwischen davon aus, dass die Wirtschaft im ersten Quartal um annualisiert bis zu 0,5 Prozent geschrumpft sein könnte. Denn ein höheres Außenhandelsdefizit verringert das Wirtschaftswachstum. Obwohl viele Experten behauptet hatten, die schwache Wirtschaft sei nur auf das schlechte Wetter und den Streik der Hafenarbeiter an der Westküste zurückzuführen, ist die vorhergesagte Konjunkturerholung im April ausgeblieben. Vielmehr sind etliche Konjunkturdaten weiter auf Talfahrt und inzwischen so schlecht wie nach der Pleite von Lehman Brothers. Und eine Besserung ist nicht in Sicht. Nachdem der Einkaufsmanagerindex für die Industrie im Oktober 2014 noch bei 57,9 Punkten notiert hatte, ist er inzwischen auf 51,5 Punkte abgeschmiert. Damit nähert er sich bedenklich der 50er-Marke, die die Schwelle zwischen einem Schrumpfen und Wachstum des Sektors ist.
Die Zahl der aktiven US-Ölbohrtürme kollabiert
Zwar hat sich der Ölpreis in den vergangenen Monaten deutlich erholt. In der vergangenen Woche war aber die Zahl der in den USA aktiven Ölbohrtürme um 24 auf nur mehr 679 gesunken. Das war der nie zuvor dagewesene 21. Rückgang in Folge und bedeutet, dass die Zahl der Bohrtürme in 21 Wochen um 57 Prozent abgestürzt ist. Anleger sollten genau darauf achten, ob die Erholung des Ölpreises nicht allmählich ausläuft. Das würde darauf hindeuten, dass die Weltwirtschaft schwächer ist als viele Experten behaupten.
McDonald’s schließt 700 Filialen
Für Aufsehen hat die Ankündigung von McDonalds’s gesorgt, die weltgrößte Fast-Food-Kette werde 700 Filialen – darunter die Hälfte in den USA, China und Japan – schließen. Im ersten Quartal waren die um die Eröffnung neuer Filialen bereinigten Umsätze in den USA um 2,6 Prozent gesunken. In der Region Asien Pazifik, Naher Osten und Afrika stand ein Minus von 8,3 Prozent zu Buche, was nicht zuletzt an den schwachen Geschäften in Japan und China lag. Mancher Anleger sollte sich fragen: „Wenn sich die Weltwirtschaft angeblich so deutlich erholt wie die Notenbanker, die Politiker und andere Experten behaupten – warum schließt McDonald’s dann so viel Läden?
Chinesische Wirtschaft kühlt sich ab
Ein Blick auf die zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt treibt einem ebenfalls die Sorgenfalten ins Gesicht. Laut seriösen Schätzungen liegt das Wirtschaftswachstum nicht wie offiziell angegeben bei sieben Prozent sondern bestenfalls bei zwei oder drei Prozent. Grund ist das Platzen der Immobilienblase, das die Wirtschaft enorm belastet, weshalb die Notenbank die Geldpolitik zusehends lockert. Während die Immobilienpreise im April 2014 noch um 6,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr gestiegen waren, steht aktuell ein Rückgang von 6,1 Prozent zu Buche. Und das Minus dürfte in den nächsten Monaten noch größer werden. Wie schwach nicht nur die chinesische Wirtschaft sondern die Weltwirtschaft ist, zeigen die Daten zur Handelsbilanz Chinas unmissverständlich. So waren die Exporte im März um 14,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr eingebrochen. Die allzeit optimistischen Volkswirte hatten aber ein Plus von mehr als acht Prozent vorhergesagt. Die Importe waren um 12,3 Prozent zurückgegangen.
Niedrige Rohstoffpreise senden Warnsignal
Das fünfte Anzeichen für die Schwäche der Weltwirtschaft sind die niedrigen Rohstoffpreise. Zwar hat sich der Kupferpreis seit Februar deutlich erholt. Dennoch liegt er immer noch um 35 Prozent unter dem Niveau von Mitte 2011. Und wer wüsste schon besser, wie es der chinesischen Wirtschaft geht als „Dr. Kupfer“? Noch schlechter sieht es beim Preis für Eisenerz aus. Trotz der jüngsten Erholung kostet der Rohstoff nur halb so viel wie vor einem Jahr.
Die Volatilität am Finanzmarkt könnte in den nächsten Monaten deutlich zunehmen. Dann wird es vor allem auf die US-Notenbank ankommen. Legt sie die angeblichen Pläne über mögliche Zinserhöhungen im Herbst schnell ad acta und deutet möglicherweise ein neues QE-Anleihenkaufprogramm an? Ansonsten könnte sich die schwache Weltwirtschaft deutlich auf den Aktienmarkt diesseits und jenseits des Atlantiks niederschlagen. Das können die weltweiten Notenbanken aber kaum wollen. War doch bei dem jüngsten Kursrückgang am weltweiten Aktienmarkt bereits ein Vermögen von rund zwei Billionen Dollar vernichtet worden.

US-Leitzins

Die US-Notenbank Fed bleibt weiter vorsichtig, was den konkreten Termin für die angekündigte Zinswende angeht. Nach äußerst schwachen Daten aus der heimischen Wirtschaft gaben die Währungshüter keine neuen Hinweise und beließen die Leitzins weiter auf ihrem rekordniedrigen Niveau. Damit haben weder die Falken (hoffen auf frühe Zinserhöhung), noch die Tauben (hoffen aus späte Zinserhöhung) Nahrung für ihre Meinung erhalten – Anleger tappen nun im Dunkeln und müssen sich eine eigene Meinung über die konjunkturelle Entwicklung bilden.
Der Leitzins bleibt vorerst auf dem Rekordtief zwischen null und 0,25 Prozent. Die Federal Reserve steuert prinzipiell auf ihre erste Zinsstraffung seit Mitte 2006 zu. Wann es soweit sein wird, bleibt aber unklar. Experten gehen mittlerweile nicht mehr von einer raschen Wende aus, weil die US-Konjunktur spürbar an Schwung verloren hat.

EZB erreicht angepeiltes Kaufziel im ersten QE-Monat

EZB erreicht angepeiltes Kaufziel im ersten QE-Monat
Die Europäische Zentralbank (EZB) hat im ersten Monat ihres Anleihenkaufprogramms ihr selbstgestecktes Kaufziel erreicht. Unter den gekauften Anleihen befinden sich auch viele bundesdeutsche Schuldtitel.
Den Buchwert der seit 9. März erworbenen Staatsanleihen gab die Notenbank am Dienstag per 31. März mit 47,36 Milliarden Euro an. Zusammen mit den Käufen von Kreditverbriefungen (ABS) und besicherten Bankanleihen (Covered Bonds) sei das monatliche Ziel von 60 Milliarden Euro erreicht worden.
Mit den Anleihekäufen – vergleichbar mit dem Quantitative Easing der US-Notenbank Fed – will sich die EZB gegen die Wachstums- und Inflationsschwäche im Euroraum stemmen. In den vergangenen Wochen haben Stimmungsindikatoren bereits eine konjunkturelle Besserung signalisiert.

Verfall der Rohstoffpreise: So sehr trifft Chinas Wirtschaftskrise Australien

Kaum ein anderes Land hat in den vergangenen Jahren so sehr von der guten Wirtschaft in China profitiert wie das Rohstoffland Australien. Nun zeigt die chinesische Wirtschaft aber erhebliche Bremsspuren. Die australische Notenbank ist aber in der Zwickmühle und kann nicht einfach die Zinsen noch weiter senken.

Australien im Sog der Wirtschaftsflaute Chinas
Zwar peilt China für 2015 ein Wirtschaftswachstum von rund sieben Prozent an. Aber die tatsächliche Wachstumsrate liegt eher im Bereich zwischen zwei und drei Prozent. Das deutet u.a. auf den Einbruch vieler Rohstoffpreise hin. So ist der Preis für Eisenerz auf ein Mehrjahrestief eingebrochen. Der Rohstoff macht aber mehr als 20 Prozent der Ausfuhren Australiens aus. Weitere zwölf Prozentpunkte stammen aus dem Export von Kohle. Insgesamt geht rund ein Drittel aller Ausfuhren Australiens nach China. Weil der Bergbausektor kräftig auf die Bremse drückt, belastet das die australische Wirtschaft erheblich.

Disruptiv – Ölpreis!

Disruptiv würde ich heute schon als Modewort der Finanzbranche 2015 festlegen. Disruptive Geschäftsmodelle sind mehr und mehr zu finden. Sei es bei den Biotech-Unternehmen, die mit neuen Ansätzen die Medikamente der alten Pharmakonzerne überflüssig machen. Sei es Netflix, das Nutzer auf sich zieht, sodass die etablierten Fernsehsender Einnahmen ihrer wichtigsten Quelle, der Werbung, erodieren sehen. Sei es natürlich im Technologiebereich, wo Smartphone und Tablet den PC zum Dinosaurier degradieren. Seien es auch nur Whole Foods Markets und Hain Celestial, die mit organischen Lebensmitteln etablierte Weltmarktführer wie Heinz und Kraft zu einer Fusion zwingen, um die hohen Investitionen in der Zukunft teilen zu können.

Doch wenn nur noch diese disruptiven Unternehmen an der Börse zulegen können, dann ist das kein gesundes Wachstum. Es ist zerstörerisches Wachstum. Der Gewinn eines disruptiven Unternehmens beruht auf der Zerstörung einer Branche. Was zuvor 1.000 Mitarbeiter getan haben machen künftig nur noch 10.

Wir haben es mit einem Überangebot an Öl zu tun. Das Angebot ist stärker gestiegen als die Nachfrage. Das erhoffte Wachstum in China bleibt seit drei Jahren hinter den Erwartungen zurück, gleichzeitig werden in den USA mehr Fracking-Förderungen gestartet als sich das irgendjemand vor zwei Jahren noch hätte vorstellen können.

Die USA und Saudi Arabien sind über sehr lange Rahmenvereinbarungen aneinander gebunden. Täglich werden eine Million Fässer Öl aus Saudi Arabien an die USA geliefert. Da hängt Infrastruktur dran, viele Industrien haben Investitionen getätigt, um diese Struktur aufzubauen, die sich nur über viele Jahre amortisiert. Es ist also nicht möglich, Saudi Arabien aufgrund des in den USA plötzlich reichlich vorhandenen Öls plötzlich vor die Tür zu setzen. Eine Drosselung der Ölförderung seitens Saudi Arabien würde eben diese funktionierende Infrastruktur belasten.

Doch solange der Ölpreis nicht nachhaltig unter 43 USD/Fass fällt, wird kaum Förderkapazität vom Netz genommen. Viele Ölförderunternehmen, die zu Preisen unter 50 USD/Fass gerade einmal am Break-even arbeiten, nutzen eine kurzfristige Rallye über diese Marke, um sich zu refinanzieren, um langfristige Lieferverträge abzuschließen und somit ihre Expansionsstrategie am Leben zu halten. Eine Reduktion der Förderkapazitäten erfolgt zu Preisen über 43 USD/Fass nicht. Daher ist ohne Wirtschaftswachstum in Europa und Stabilisierung in China kein Ölpreis über 70 USD/Fass zu erwarten.
Ich wünsche Ihnen eine schöne Osterwoche.

AUSWEG AUS DER ZINSFALLE:

Sparbuch und Lebensversicherung war gestern. Anlagen
in sinnvolle Investitionen, werden immer wichtiger. Warum?
Die Europäische Zentralbank sorgt mit ihrem Vorgehen
für einen realen Wertverlust deutscher Anlegergelder.
Minizinsen und volatile Börsen zerschießen jeden
Plan der Deutschen, Vermögen aufzubauen oder für das
Alter vorzusorgen. Wer sein Geld auf Sparbüchern Tagesgeldkonten
parkt oder Lebensversicherungen hat,
muss immer häufiger mit Verlusten für sein Erspartes
rechnen. Auf der Suche nach attraktiven Renditen bleibt
man daher unweigerlich bei Investments in Erneuerbare
Energien, Wald, Container (Direktinvestment), Projektentwicklungen
im Ausland, (Gewerbe)Immobilien wie in den USA oder Kanada, als Kurzläufer ausgesuchte
und lukrative Mezzanine……..siehe hierzu meine Gesamtaufstellung
der Anlagemöglichkeiten in meinem
Hause.
Sie bieten auch in der aktuellen Niedrigzinsphase stabile
und regelmäßige Erträge bis zu 8% und mehr
jährlich. Versicherungen und Stiftungen nutzen bereits
diese Anlageformen
Wenn Sie mehr über dieses Thema wissen möchten, dann können Sie mich jederzeit gerne kontaktieren

GLOBALE KONJUNKTUR Für den Welthandel sieht es düster aus!

GLOBALE KONJUNKTUR Für den Welthandel sieht es düster aus!
Ein erheblicher Teil des weltweiten Handels läuft über den Wasserweg. Geht er zurück, dann deutet das auf eine sich abschwächende globale Konjunktur hin. Genau das signalisiert derzeit der Baltic Dry Index.
Die Aussichten für die Weltwirtschaft sind nicht so schlecht. Die globale Konjunktur dürfte 2015 wachsen, aber nicht zu stark, um Inflation zu erzeugen. Wäre da nicht der Baltic Dry Index. Er gilt als Vorlaufindikator für die Konjunktur. Und er steht derzeit auf einem 29-Jahrestief.
Der von der Londoner Börse veröffentlichte Baltic Dry Index (BDI) ist laut gängiger Definition ein Preisindex für das weltweite Verschiffen von Hauptfrachtgütern. Konkreter formuliert, ermittelt er die Kosten bei der Verschiffung von Rohstoffen. Da Rohstoffe als Vorstufe in der Produktion von Gütern aller Art zu betrachten sind, soll der BDI abbilden, wie sich das Volumen des Welthandels in dieser Anfangsstufe entwickelt. Geht er nach oben, dann heißt das, dass sich die wirtschaftliche Aktivität beschleunigt. Sinkt er dagegen, dann gilt das allgemein als schlechtes Zeichen für die weitere Entwicklung der globalen Konjunktur.
Laut der Nachrichtenagentur Bloomberg ist der Index zuletzt auf den tiefsten Stand seit seinem Start im Jahr 1986 gefallen. Was daran beängstigend ist: Schon immer gilt er als guter Indikator für Krisen und fallende Aktienkurse, wie die Tageszeitung „Die Welt“ berichtet. Demnach ging es direkt nach der Einführung des Index nach unten und es folgte 1987 der Crash am Aktienmarkt. Den nächsten Tiefpunkt markierte er Mitte bis Ende der neunziger Jahre. Damals kam es erst zur Asienkrise, anschließend zum Zusammenbruch der New Economy und dann auch zu einer massiven Abschwächung der weltweiten Konjunktur.
Baltic Dry Index war in der Vergangenheit recht zuverlässig
Besonders dramatisch war laut der „Welt“ der Absturz im Jahr 2008. Im Mai markierte der Index noch ein Hoch bei 11.793 Punkten. Danach aber ging es rasant abwärts, bis auf unter 1.000 Punkte. Der wahre Einbruch an den Märkten aber folgte zeitlich nachgelagert, nämlich erst im September des gleichen Jahres mit der Pleite der US-Investmentbank Lehman Brothers. Wer also den Hinweisen des Index gefolgt wäre, wäre frühzeitig ausgestiegen. Jetzt also markiert der Index bei 554 Punkten einen neuen Tiefpunkt. Ist es auch dieses Mal wieder ein schlechtes Omen?

EU-Zinsrichtlinien zur Zinsbesteuerung ab 2015

EU-Zinsrichtlinien zur Zinsbesteuerung ab 2015: Offene Fonds (Aktien- ,Renten- und Immobilienfonds, die nach luxemburger Recht verwahrt werden, erhält automatisch der Fiskus /Finanzamt die Namen der Anleger und die Höher der Zinserträge/Ausschüttungen/ Zwischengewinne ab 2015.
Wenn Sie sich gerne hierzu informieren möchten, können Sie mich jederzeit kontaktieren.
Thema Altersvorsorge, was ist zu tun und welches Modell ist die richtige Anlage!
Sie haben verschiedene Möglichkeiten die klassische Lebens- Rentenversicherung außer Acht zu lassen und kluge Alternativen zu wählen.
Die Ratingagentur Moody’s sieht für 2015 weitere Rückgänge in den Umsätzen deutscher Lebensversicherungen voraus: „Angesichts historisch niedriger Zinsen und Änderungen im aufsichtsrechtlichen Umfeld behält die Ratingagentur ihren negativen Ausblick bei“, – so Cash-Online am 4. Februar
2015 werde für deutsche Lebensversicherer zu einem entscheidenden Jahr, für Cash-Online sogar zum „Schicksalsjahr“. Die Ratingagentur sieht als einen wesentlichen Grund für weiteres gedämpftes Geschäft im Lebensversicherungsbereich „die anhaltende makroökonomische Unsicherheit im Euro-Raum und die damit einhergehenden geringen Erträge auf langfristige Kapitalanlagen.“
Sinnvolle Alternativen: siehe hier meine Rubrik: monatliche Ansparmöglichkeiten

TEUERUNGSRATE IM JANUAR BEI MINUS 0,6 PROZENT

Eurozone rutscht tiefer in die Deflation
Die Eurozone ist im Januar weiter in die Deflation gerutscht. Die Teuerungsrate lag bei minus 0,6 Prozent. Das liegt noch unter Analystenerwartungen.
Die Inflation der Eurozone gibt es nicht mehr, stattdessen herrscht Deflation: Um 0,6 Prozent verbilligten sich die Preise im Januar im Schnitt, nach 0,2 Prozent im Dezember. Es ist die erste Deflation seit 2009. Der Durchschnittspreis wird dabei besonders durch die sinkenden Energiepreise und die Ölpreiskrise gedrückt.
Maßnahmen der EZB fruchten noch nicht
Die Europäische Zentralbank peilt eine Inflation von 2,0 Prozent an. Dafür hatte sie vor zwei Wochen ein billionenschweres Kaufprogramm für Staatsanleihen aufgelegt, dass sich in der Kürze der Zeit aber noch nicht auszahlen konnte.